Die CDU-Fraktion fordert mehr Fakten von der Verwaltung zur geplanten Markt- und Manufakturenhalle

Die Reutlinger Christdemokraten fordern mehr Transparenz von der Stadtverwaltung zur geplanten Markt- und Manufakturenhalle, die in der Innenstadt entstehen soll. Es würden viel zu wenig Details auf dem Tisch liegen. Deshalb hat die CDU-Fraktion detaillierte Fragen vorgelegt, die in der nächsten Wirtschafts- und Finanzausschusssitzung beantwortet werden sollen. Die Christdemokraten drängen darauf, noch vor der Sommerpause über die Planungen informiert zu werden. Die finanziellen Aufwendungen für dieses Projekt hätten erhebliche Auswirkungen auf den nächsten Doppelhaushalt der Stadt, weshalb hier höchste Klarheit und Transparenz von der Stadtverwaltung gefordert sei, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Gabriele Gaiser.

Deshalb hat die CDU-Fraktion unter anderem eine Kostenaufstellung aller bisher gemachten Ausgaben für das geplante Projekt beantragt. Zudem müssten noch viele rechtlichen Fragen beantwortet werden. „Wir müssen genau wissen, welche Rolle die Stadt Reutlingen bei diesem Projekt hat“, so die Fraktionsvorsitzende. Fragen hinsichtlich einer möglichen Bürgschaft bei Mietverträgen oder hinsichtlich der Haftung, wenn die Verhandlungen scheitern, müssten von Anfang an geklärt sein. Auch müsse der Gemeinderat wissen, ob die bereits erhaltenen Bundesmittel aus dem Programm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ-Mittel) zurückbezahlt werden müssten, sollte die Markt- und Manufakturenhalle nicht zustande kommen.

„Wir brauchen mehr Fakten! Der Gemeinderat erfährt viel zu wenig zum Projekt Markt- und Manufakturenhalle von Seiten der Verwaltung.  Gerade auch im Hinblick auf den nicht einfachen Doppelhaushalt und die schwierige finanzielle Situation der Stadt Reutlingen, müssen hier alle Kostenrisiken benannt werden.

Sollten Verhandlungen über die Anmietung des Gebäudes der Fa. Breuninger unter Teilnahme der Stadt Reutlingen stattfinden, muss der Gemeinderat das auch wissen“, so die Reutlinger CDU-Fraktion.